Datengetrieben · Automatisiert · Zukunftsorientiert
Ich bin Moritz Staat – Wirtschaftswissenschaftler, Co-Founder und KI-Automatisierer aus Dortmund. Meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften schloss ich 2024 an der TU Dortmund ab, aktuell studiere ich im Master Digitalisierungsmanagement an der FernUniversität Hagen.
Als Co-Founder von SparMahl habe ich eine KI-App bis in den App Store begleitet – von der Idee über Nutzerforschung, EXIST-Förderantrag und Launch bis zu Pitch Events und ersten Nutzern. Als Werkstudent bei W&S Technik treibe ich Digitalisierungsthemen voran: vom BI/KPI-Framework über SAP ARIBA bis zur internen KI-Plattform.
Daneben automatisiere ich die Prozesse einer Immobilienverwaltung mit modernstem KI-Stack: n8n-Workflows, lokale Sprachmodelle (Ollama/qwen2.5), Paperless-ng und vollständig selbst gehosteter Infrastruktur – cloudunabhängig, datenschutzkonform, vollautomatisiert.
FernUniversität in Hagen · Studienrichtung Digitalisierungsmanagement
Der Studiengang verbindet die ökonomische Perspektive mit der technischen: neben Informationsmanagement und digitaler Transformation stehen C-Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen sowie objektorientierter Systementwurf auf dem Pflichtplan, dazu Business Intelligence samt Auswertung in R und die Vertiefung von Wirtschaftsmathematik und Statistik. Das Pflichtseminar „Angewandtes digitales Entrepreneurship in der Gesundheitswirtschaft“ habe ich im Sommersemester 2026 bei Prof. Dr. Till Winkler abgeschlossen – mit mycycle als prototypisch umgesetzter Geschäftsidee, vorgestellt beim Digital Health on Campus in Hamburg und im Juli 2026 mündlich verteidigt. Die dabei erworbene Mendix Rapid Developer Certification deckt die Low-Code-Seite ab. Die Masterarbeit folgt im Wintersemester 2026/27.
Module: Informationsmanagement · Entwurf und Implementierung von Informationssystemen · Business Intelligence · Socio-Technical Information Systems Design · Digital Entrepreneurship · Digitale Transformation · Käuferverhalten · Vertiefung der Wirtschaftsmathematik und Statistik
TU Dortmund · Schwerpunkt Technologiemanagement & Marketing
Die Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik untersuchte die Nutzungsabsicht von Self-Service-Technologie im Einzelhandel am Beispiel von REWE Scan&Go. Dazu habe ich das Technology Acceptance Model um Konstrukte wie wahrgenommene Kontrolle, Performance- und Datenrisiko sowie Trusting Beliefs erweitert, die Daten über eine Feldbefragung direkt am Point of Sale erhoben und das Modell mit PLS-SEM geschätzt – einschließlich Evaluation von Mess- und Strukturmodell, Diskriminanzvalidität, Bootstrapping und Effektstärken. PLS-SEM fiel dabei bewusst gegen den kovarianzbasierten Ansatz aus, weil es bei kleinen Stichproben robuster schätzt.
Frankfurt am Main
Praktische Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Technologie und Produktentwicklung.
Projekte, bei denen ich als Entwickler und Co-Founder aktiv mitgestaltet habe.
KI-gestützte Mobile App, die Supermarktangebote und Rezepte in einem Flow zusammenführte: statt bloßem Textabgleich klassifizierte ein hybrides Modell aus eigenem domänenspezifischem Knowledge Model und LLM-Aufruf Produkte wie Rezeptzutaten in über 1.000 Kategorien – über einen Vektorraum von rund 25.000 Produkten mit 3.072 Dimensionen, k-Nearest-Neighbor-Retrieval der nächstliegenden Treffer und anschließender Kategorieentscheidung durch das Sprachmodell. Dadurch ließen sich gehackte und frische Tomaten sauber trennen und Einkaufslisten marken- und bezeichnungsunabhängig gegen die Günstigstpreise aller Märkte auflösen. Als Co-Founder verantwortete ich die wirtschaftliche Seite – Positionierung, Go-to-Market und Nutzerforschung, aus der die MVP-Iterationen hervorgingen – wirkte an der Entwicklung der LLM-gestützten Klassifikation mit und trug den EXIST-Förderantrag mit aus. Gefördert durch das Gründungsstipendium.NRW seit Dezember 2023, begleitet vom Centrum für Entrepreneurship & Transfer der TU Dortmund, mit Release im App Store. Weitergeführt wird das Vorhaben nicht mehr: Die Mitgründer haben sich anderen Projekten zugewandt, und ein Produkt dieser Art trägt sich nicht mit halber Mannschaft.
Vollautomatisches KI-System für eine Immobilienverwaltung: Mieterkommunikation über FreeScout, automatische Ticket-Analyse und Antwortvorschläge via n8n + Ollama, Dokumentenmanagement mit Paperless-ng – alles self-hosted, cloudunabhängig.
Standmeister der W&S Technik GmbH auf der weltgrößten Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin – 2024 erstmals, 2026 erneut. Als Publikumsmagnet habe ich einen Quiz-Preisautomaten gebaut: ein Touch-Kiosk in TypeScript, den Vite zu rein statischem HTML/CSS/JS bündelt – ohne Server, Datenbank oder Internetverbindung, weil Messe-WLAN keine Betriebsgrundlage ist. Drei Schwierigkeitsgrade teilen sich eine gemeinsame Quiz-Engine und unterscheiden sich nur in ihren Fragenkatalogen; die Quizlaufzeit liegt in einem eigenen iFrame und kommuniziert per postMessage mit Origin-Prüfung gegen die Host-Seite. Die Preisausgabe löst fire-and-forget per HTTP-POST die Relais eines Microcontrollers aus – fällt der aus, läuft der Automat unbeirrt weiter. Das Layout skaliert über eine fluide Wurzelschriftgröße statt fester Pixelwerte und sitzt damit ohne Magic Numbers auf dem 2160×3840-Panel im Hochformat.
Konzeption und Prototyp einer Digitalen Gesundheitsanwendung für Zyklusgesundheit nach §33a SGB V – inklusive Business Model Canvas, Erstattungslogik über den GKV-Leistungskatalog, BfArM-Zulassungspfad und Finanzierungsmodell. Den Pitch-Prototyp habe ich in acht Iterationen implementiert: komponentenbasiertes Design-System in React 18 mit striktem TypeScript, State-Management über Zustand-Stores, Zeitreihenvisualisierung von HRV-, Schlaf- und Basaltemperaturverläufen via Recharts, ein nach Severity klassifizierter Insight-Feed über kuratierte Anomalie-Szenarien in synthetischen Kohortendaten, ein Arzt-Export sowie eine rollengetrennte Partner-Ansicht nach Privacy-by-Design mit reduziertem Datenumfang. Vorgestellt haben wir das Ergebnis im Juni 2026 beim Digital Health on Campus in Hamburg.
Prototyp ansehenQuantisierte 27B-Dense- und 35B-A3B-MoE-Modelle im Dauerbetrieb auf 16 GB VRAM – also unterhalb dessen, was jede gängige Anleitung voraussetzt. GGUF-Inferenz unter llama.cpp mit CUDA-Backend, schichtweisem CPU-Offload und selektiver Auslagerung der Expertengewichte (--n-cpu-moe), dazu Multi-Token-Prediction als spekulative Dekodierung mit Entwurfstiefe 2: bei 28k Kontext verdoppelt das den Durchsatz, weil bei knappem VRAM die Speicherbandbreite limitiert und nicht die Rechenleistung – derselbe Hebel bringt auf einer vollständig residenten 24-GB-Karte nur ein Drittel davon. Die Messgrundlage ist ein eigenes Telemetriesystem: 1-Hz-Sampling über NVML, psutil und Windows-Leistungsindikatoren, dazu der Prometheus-Endpunkt des Inferenzservers – Hardwaretelemetrie und Benchmarkergebnisse landen in einem gemeinsamen SQLite-Schema und werden per Join ausgewertet statt über zwei getrennte Systeme korreliert.
Aktuelle Felder, in denen ich aktiv arbeite, lerne und gestalte.
Lokale LLM-Deployments auf Consumer-Hardware: Modelle wie Qwen2.5-32B und Llama 3.x laufen GGUF-quantisiert via Ollama – bei ~50 Tokens/Sek. auf der GPU. Open WebUI als Interface, Paperclip für Agent-Orchestrierung mit MCP (Model Context Protocol), Cloudflare Tunnels für sicheren Fernzugriff. Hybrides Routing: einfache Tasks lokal, komplexe über Claude API – kein Vendor-Lock-in, volle Datenkontrolle, null laufende Modellkosten.
n8n-basierte Automatisierungspipelines für Verwaltung, Kommunikation und Datenverarbeitung. Komplexe Abläufe – von der KI-Analyse eingehender E-Mails bis zur automatischen Antwortgenerierung – laufen ohne manuellen Eingriff rund um die Uhr.
Digitalisierung und KI-Automatisierung von Immobilienverwaltungsprozessen: automatische Kategorisierung von Mieteranfragen, KI-generierte Antwortvorschläge, intelligentes Dokumentenmanagement und strukturierte Datenhaltung für Objekte und Mieter.
Vom ersten Konzept bis zum EXIST-Förderantrag: mit SparMahl habe ich Produktentwicklung, Nutzerforschung, Analytics und Business Development aus erster Hand erlebt. Startup-Denken bedeutet für mich: schnell testen, datengetrieben entscheiden, konsequent iterieren.
Einblicke in meine berufliche Welt – direkt von LinkedIn.
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